Es war nur eine Woche. Aber es war eine spannende Woche. Zum ersten Mal seit seiner Flucht hat Omar Deutschland verlassen und Helping Hands in Thessaloniki besucht. Ein Wiedersehen unter Freunden, aber auch mit der Intention den Geflohenen vor Ort zu helfen und sie von seiner Erfahrung profitieren zu lassen. Hier lest ihr Omars Reisetagebuch – er hat es selbst geschrieben, wir haben ihm lediglich sprachlich etwas geholfen.

Tag 1: Das geht ja gut los…

Jetzt ist es also soweit: Zum ersten Mal seitdem ich in Deutschland bin werde ich das Land verlassen und mit meinem neuen Ausweis in ein anderes europäisches Land fliegen.

Jetzt gehts los. Ich freue mich auf Thessaloniki.
Jetzt gehts los. Ich freue mich auf Thessaloniki.

Ich hab die ganze Nacht nicht geschlafen, sondern habe nur an die Reise gedacht. Aber: Ich bin gut vorbereitet. Koffer sind gepackt, Bus- und Flugticket habe ich. Und natürlich die Deutschbücher, die Sven so gerne haben wollte. Mein Bus hat 10 Minuten Verspätung. Werde ich noch rechtzeitig ankommen? Hoffentlich. Als ich 2 Stunden später im Flugzeug sitze, bin ich erleichtert. Es hat alles geklappt wie geplant und selbst die Passkontrolle war schnell. Davor hatte ich am meisten Angst, obwohl ich ja ganz offiziell fliegen darf.

In Thessaloniki angekommen, warten zwei nette junge Frauen auf mich am Flughafen, um mich abzuholen. Sie sind vom Hope Care Projekt und arbeiten mit Sven zusammen. Er hatte mir schon vorher gesagt, dass er mich aufgrund eines Termins leider nicht persönlich abholen kann. Ein bisschen enttäuscht war ich schon, aber ich verstehe ihn: Er hat einfach super viel zu tun und ich denke, dass es ein wichtiger Termin war, sonst wäre er bestimmt gekomen.

Die beiden Frauen bringen mich zu dem Lernhaus, wo Sven auf mich wartet. Ich freue mich riesig ihn wiederzusehen! Viel Zeit haben wir leider nicht. Ich gucke mir das Lernhaus an und lerne zwei Leute kennen. Danach gehen wir direkt zu einem Familienbesuch.

Es ist eine Frau, die mit ihren Kindern allein in Thessaloniki lebt. Ich kenne ihren Mann, denn er wohnt in der Nähe von Düsseldorf und ich habe ihm versucht zu helfen, einen Job zu finden. Die Familie hat mich von Anfang an sehr willkommen geheißen, obwohl sie mich gar nicht persönlich kannten.

Mittlerweile ist es schon 2:00 Uhr nachts als wir zu Svens Apartment fahren. Ich bin total müde, kann aber trotzdem nicht schlafen. Und das Schlimme: Wir müssen um 6:00 Uhr schon wieder aufstehen. Das geht ja alles gut los hier, aber ich wusste, dass es kein klassischer Urlaub wird und ich hatte auch am Flughafen noch Kathrins Bericht von ihrem Thessaloniki Besuch gelesen. Von daher war ich vorbereitet.

Tag 2: Viel zu müde für so einen langen Tag

Der Wecker klingelt. 6:00 Uhr. Fertig machen und los. Zwei Stunden später stehen wir bei schon 26 Grad in der Schlange beim griechischen Asylservice mit einem von Svens Schützlingen. Die Security lässt uns nicht rein, was wir auch nicht erwartet hatten, denn hier dürfen nur Flüchtlinge und Anwälte rein. Niemand sonst. Wir müssen also warten und gehen wieder zurück ins Auto.

Warten vor dem Asylservice
Warten vor dem Asylservice

Es dauert Stunden. Gott sei Dank sitzen wir im klimatisierten Auto, aber die ganzen Menschen müssen alle in der Schlange in der prallen Hitze stehen.

Auch bei uns muss man zum Beispiel in der Ausländerbehörde manchmal warten, aber wenigstens kann man dort sitzen, es ist halbwegs kühl und man kann zwischendurch mal raus. Mir tun die Leute hier wirklich Leid. Ich weiß nicht, wie es mir in der Situation gehen würde.

Plötzlich geht die Klimaanlage aus. Auch das noch! Das Radio auch. Die Batterie vom Auto ist leer. Was machen wir jetzt nur?

Sven fragt ein paar Leute, aber die haben kein Kabel. Schließlich geht er zur Security vom Asylservice, die überraschenderweise helfen können. Zugegeben: Die Situation ist ein wenig angespannt. Ich denke mir die ganze Zeit, warum ich das hier eigentlich mache. Ich könnte auch am Meer liegen. Sven ist nervös, ob drinnen alles gut geht. Und wir beide sind total müde und es ist 38 Grad heiß.

Nach fast acht Stunden sind wir endlich fertig und bringen den jungen Mann wieder in seine Unterkunft. Eigentlich wäre das ja schon ein normaler Arbeitstag, aber Sven hat noch mehr auf dem Programm: Wir fahren also direkt weiter zu einem Meeting mit UNHCR. Ich verstehe nur Bahnhof – mein Englisch ist leider viel schlechter als mein Deutsch.

Aber Sven erklärt mir später, dass es um die Unterbringungen und die Zukunft der Menschen, die hier Asyl beantragt haben, ging. Für mich war es trotzdem interessant so viele Menschen und freiwillige Helfer aus aller Welt zu sehen und zu wissen, dass sie alle etwas für die Menschen aus meinem Heimatland machen.

„Fahren wir jetzt nach Hause?“, frage ich Sven nach dem Meeting, aber er sagt leider nein, weil er noch einen Deutschkurs gibt. Ich schaue mir seinen Unterricht an und freue mich insgeheim, dass ich bereits alles weiß und schon so viel weiter bin. Ich weiß aber auch, wie viel ich dafür gelernt habe und wie lange es gedauert hat.

Mittlerweile ist es schon 23:00 Uhr und wir fahren endlich nach Hause. Während Sven wieder seinen Laptop ausgepackt, drehe ich mich um und schlafe ein.

Tag 3: Shisha & Terminvorbereitung

Wir schlafen endlich aus. Ich hatte es mir so sehr gewünscht. Als ich aufwache, sitzt Sven schon wieder (oder immer noch?) am Laptop und arbeitet.

Er hat leider ziemlich viel zu tun, andauernd bekommt er eine neue Sprachnachricht oder muss E-Mails schreiben, sodass ich erstmal nichts mache und einfach im Bett liegen bleibe.

Nachdem er mir dreimal gesagt hat, dass er gleich fertig ist, üben wir für meinen Vortrag. Gemeinsam mit Sven hatte ich mir überlegt, was ich machen könnte, wenn ich hier bin. Unser Plan: Den Menschen etwas von Deutschland erzählen. Von meinen letzten zwei Jahren. Über die Sprachkurse, das Jobcenter, das Asylverfahren, aber auch über Werte und Normen.

Die Präsentation, die ich schon in Deutschland gemacht hatte, ist auf Arabisch und Sven versteht natürlich nichts. Ich erkläre ihm alles, was ich aufgeschrieben habe und er schaut mich ganz kritisch an, als ich es ihm vortrage. Aber er ist zufrieden. Ich bin froh, denn ich weiß auch, wie Sven ist, wenn er nicht zufrieden ist: Wir würden bis ins letzte Detail alles nochmal neu aufsetzen.

Um 17 Uhr soll ich heute meinen ersten Vortrag haben, der aber leider nicht stattfindet und eine Stunde vorher abgesagt wird. Ich bin auf der einen Seite sehr enttäuscht, auf der anderen aber auch froh, dass ich noch etwas Zeit zum Üben und Überlegen habe. Endlich haben wir also ein bisschen Zeit und ich kann Sven überzeugen statt zu Arbeiten nun in eine Shisha-Bar mit mir zu gehen. Machen wir auch und es ist wirklich nett. Er nimmt sich Zeit für mich und wir sprechen über meine Pläne, denn momentan bewerbe ich mich um eine Ausbildung. Ich bin einfach sehr froh, dass jemand wie Sven, aber auch Gabi, die ja auch bei Helping Hands mitmacht, mich so unterstützt.

Es ist 23:03 Uhr. Svens Handy klingelt. Ein Anwalt. Noch während er am telefonieren ist, sehe ich ihn bezahlen und wild mit den Armen fuchteln, dass wir los müssen. Na toll, so hatte ich mir unseren Abend eigentlich nicht vorgestellt. Sven erklärt mir auf dem Weg, dass wir nun zu einer Familie fahren, für die er ganz kurzfristig einen wichtigen Termin organisieren konnte, aber wir nur noch heute Nacht Zeit haben, diesen vorzubereiten und alle Unterlagen zu organisieren.

Was soll ich sagen?  Wir haben es natürlich geschafft, aber wir waren mal wieder erst sehr spät um 4:00 Uhr nachts im Bett. Wie schafft Sven das eigentlich nur? Ich bin total müde und dabei mache ich gar nicht so viel.

Tag 4: Mein erster Vortrag

1,5 Stunden von Thessaloniki entfernt im Militärcamp von Veria, hat Sven zusammen mit Norwegian Refugee Council die Präsentation organisiert.

Präsentation im Camp von Veria
Präsentation im Camp von Veria

Ich bin wirklich geschockt als wir ankommen. Es sieht aus wie in einem Gefängnis. Ich höre, wie die Menschen sagen als sie in den Raum kommen, dass sie sowieso keine Hoffnung haben und was ich ihnen schon Spannendes erzählen soll.

Sie haben kein Geld und trotzdem warten die Kinder auf das muslimische Zuckerfest, das Ende des Ramadans, bei dem es eigentlich Geschenke gibt.

Ich bin nervös. Ich fühle mich schlecht. Die Leute wollen sofort alle möglichen Fragen stellen, aber ich bitte sie, dass sie mir erst einmal zuhören. Sie schnaufen und ich trage vor, was ich vorbereitet habe. Wirklich interessiert schauen die meisten leider nicht aus und sofort als ich den letzten Satz ausgesprochen habe, bombardieren sie mich mit ihren Fragen: Warum dauert es so lange bis sie nach Deutschland kommen? Warum kann ich sie nicht einfach mitnehmen?

Hilfe! Ich bin doch kein Anwalt. Und obwohl es mich sehr stresst, bleibe ich ruhig und Sven hilft mir, die Fragen zu beantworten.

Einige Fragen können wir aber nicht beantworten. Gesetz ist nun mal Gesetz. Da können auch wir nichts machen, bei allem Verständnis für ihre Situation. Ich bin froh, als ich das Camp wieder verlassen kann. Ich fühle mich frei. Vor zwei Jahren war ich selbst noch einer „von ihnen“. Eigentlich bin ich es immer noch. Aber ich bin schon ein paar Schritte weiter. Ich hoffe, dass ich zumindest ein paar Leute motivieren konnte.

Ich habe für heute eigentlich genug, aber Sven hat noch einen weiteren Termin und bittet mich bei diesem zu übersetzen. Das mache ich natürlich gern. Bei dem Termin erzählt die Frau von Idomeni. Sie weint und ich auch, weil ich sie so gut verstehen kann, auch wenn ich Idomeni niemals selbst erlebt habe, weil ich da schon längst in Deutschland war. Als ich später im Bett liege, denke ich noch lange darüber nach. Ich habe es mittlerweile wirklich gut.

Tag 5: Drama in Drama

Nachdem ich meine Präsentation am Vormittag in Svens Deutschkursen nochmal gehalten habe, fahren wir anschließend an die bulgarische Grenze nach Drama. Im Auto packen wir kleine Süßigkeitentüten, besorgen auf dem Weg zwei Kuchen und wollen für die Kinder dort eine Geburtstagsparty machen.

Ich dachte, dass es nicht mehr schlimmer sein kann, aber dieses Camp ist noch schlechter als das Camp von gestern. Und weil wir nicht in das Camp rein dürfen, ist der Plan, dass die Bewohner raus kommen und wir die Party draußen machen. Aber es kommt keiner.

Für Sven und die anderen Volunteers, die mitgekommen sind, ist das sehr enttäuschend, weil sie alles vorbereitet haben und natürlich auch alles Geld kostet. Ich höre, wie ein Mann sagt, dass es den Leuten hier mittlerweile einfach so schlecht geht – mental gesehen – dass sie selbst an einem Kindergeburtstag keine Freude mehr haben. „Sterben unter Syriens Bomben ist besser als das Leben hier im Drama-Camp“, das hat jemand gesagt.

Wieder einmal stehe ich total zwischen den Stühlen: Ich kann Sven und sein Team verstehen, die etwas Gutes tun wollten, aber natürlich auch die Menschen dort. Ich bin froh, dass Sven es so gelassen nimmt. Vermutlich kennt er die Situation hier mittlerweile einfach schon zu gut, als dass ihn dies aus der Ruhe bringen könnte. Schade und traurig ist es alles trotzdem.

Was ich an ihm bewundere, ist, wie schnell er es schafft, seine Leute wieder zu motivieren.

Denn kaum sind wir in Thessaloniki, fahren wir zu einer Poolparty. Ich freue mich riesig und springe direkt in den Pool. Eine kurze Abkühlung für mich bevor ich ins Bett gehe.

Tag 6: Meine Geschichte im Dunklem

Schon wieder: Ich wache auf und Sven sitzt am Laptop. Ich sage ihm, dass er doch heute wenigstens mal Pause machen und wir ans Meer gehen können. Aber er schüttelt nur den Kopf, lässt sich dann aber doch darauf ein unter der Bedingung, dass der Laptop mit ans Meer kommt.

Nun sitze ich hier. Sven arbeitet. Ich ärgere mich, aber auch ein bisschen über mich selbst, dass ich mich so gar nicht beschäftigen kann. Und vielleicht tue ich auch Sven ein wenig Unrecht. Vorgestern, ja, ich glaube es war vorgestern, hatten wir eine Schifffahrt zusammen gemacht und er versucht wirklich jede Minute, die er frei hat, mit mir zu verbringen und sich etwas für mich zu überlegen.

Lange dauert es aber auch nicht mehr und wir fahren zu seiner ehemaligen Mitbewohnerin, die uns zu einem Experiment eingeladen hatte. Es ist ein Projekt für ein Kunstfestival, welches im Herbst in Thessaloniki stattfindet. Es sind noch mehr Menschen gekommen und wir alle sitzen in der großen Wohnung in einem dunklen Raum und erzählen eine persönliche Geschichte. Ich erzähle über meine Familie aus Syrien. Es kostet mich schon ein wenig Überwindung, aber ich freue mich gleichzeitig auch, weil ich merke, dass die Leute echtes Interesse haben.

Danach sitzen wir noch alle zusammen auf dem Balkon. Anschließend fahren Sven und ich wieder zur Shisha-Bar und treffen dort ein paar seiner Schützlinge. Es ist auch ein anderer Deutscher dabei und wir genießen einfach den Abend. Herrlich!

Tag 7: Lagerfeuer am Meer

Der Projektor steht. Der Arabisch-Englisch-Übersetzer ist da. Es riecht nach leckerem Essen. Heute ist Zuckerfest und meine größte Präsentation!

Die große Präsentation am Tag des Zuckerfestes
Die große Präsentation am Tag des Zuckerfestes

Es sind über 50 Leute gekommen und es läuft alles, wie geplant, obwohl auch hier am Ende die Leute Fragen haben, die sie eher Rechtsanwälten stellen sollten. Es hält sich aber in Grenzen, denn gedanklich sind die meisten schon beim Essen und dem anschließenden Tanzen, was einfach viel Freude macht, obwohl es wieder einmal super heiß ist.

Anschließend fahre ich mit einem von Svens Schützlingen in die Stadt zum Friseur. Er führt mich vorher ein bisschen herum, erzählt mir von seinen Eindrücken mit den Griechen, dass sie freundlich sind, aber auch, wie schwer es trotzdem für ihn ist, hier Fuß zu fassen. Dass das Geld oft nicht reicht, man kaum eine Arbeit finden kann, weil viele Griechen selbst keine haben.

Sven hat eine Überraschung organisiert für den Abend: Gemeinsam mit einigen anderen Leuten fahren wir an einen geheimen Strand. Geheim, weil dort keine Touristen sind. Der Weg führt uns durch Felder und wir werden auch kurzfristig von der Polizei angehalten, weil wir uns in einem Militärgebiet befinden, aber Sven wusste genau, was er sagen muss und wir durften weiterfahren. Wir haben ein Lagerfeuer gemacht, gegessen, getrunken und Sven ins Meer geschmissen – das war ein Spaß! Ein wunderschöner letzter Abend.

Tag 7: Abschied tut weh

Ich packe meinen Koffer und besorge noch ein paar Geschenke für meine Freunde in Deutschland. Danach fahren wir zum Lernhaus und ich sehe ein letztes Mal die ganzen Leute, die mich in dieser Woche begleitet haben. Besonders der Abschied von der Familie, die ich in dieser Woche öfters gesehen habe, fällt mir schwer.

Obwohl es nur eine Woche war, sind sie irgendwie zu meiner Familie geworden. Ihr kleiner vierjähriger Sohn ist fast wie ein kleiner Bruder für mich. Und ich merke in diesem Moment auch schmerzlich, wie sehr ich eigentlich meine eigene Familie in Syrien vermisse. Zwei Jahre habe ich sie schon nicht gesehen.

Sven und Omar - sehr gute Freunde
Sven und Omar – ein letztes Bild vor der Abreise

Auf einmal geht alles so schnell: Sven muss ins Koordinationsmeeting, wir verabschieden uns und machen noch ein letztes gemeinsames Foto. Ich werde ihn vermissen. Wie schon damals, als er Düsseldorf verlassen hat. Ein anderer Volunteer bringt mich zum Flughafen und hier stehe ich nun. Allein.

Dann passiert etwas vor dem ich so Angst hatte: Eine Mitarbeiterin bei der Passkontrolle sagt, dass ich nicht fliegen kann und ich ein Visum für Deutschland bräuchte…

So ein Quatsch. Ich erkläre ihr, dass ich in Düsseldorf wohne, seit fast zwei Jahren und dass ich letzte Woche hier nach Griechenland gekommen bin, um einen Freund zu besuchen.

Sie will mich nicht verstehen und ich sehe mich schon wieder zurückfahren.

Ich fasse all meinen Mut zusammen und sage der Mitarbeiterin, dass ich mit ihrem Chef sprechen müsste, denn ich kann Sven nicht erreichen. Er sitzt vermutlich noch im Meeting. Der Chef kommt und ich erkläre alles noch einmal in Ruhe. Beide schauen sich einen Moment an und lassen mich dann endlich zum Flieger gehen. Puh!

Eine anstrengende Woche geht zu Ende. Urlaub hatte ich mir anders vorgestellt, aber ich wusste ja auch, dass es viel zu tun gibt. Ich hoffe, dass Sven weiterhin die Energie behält sich so sehr für diese Menschen einzusetzen, aber auch, dass er auf sich selbst aufpasst. Er braucht eine Pause. Dringend.

Eine persönliche Anmerkung von Sven:

Lieber Omar,

ich danke dir ganz herzlich, dass du nach Thessaloniki gekommen bist und nicht nur für die viele Arbeit, die du in die Präsentationen und diesen Blogartikel gesteckt hast, sondern auch, dass du in den zwei Jahren zu einem wirklichen Freund geworden bist.

Jemand, der Verständnis für meine Arbeit hier hat und auf den ich mich immer verlassen konnte. Nicht nur für mich, sondern auch für die Menschen hier, warst und bist du ein inspirierendes Beispiel dafür, dass Integration funktionieren kann.

Wenn man an sich arbeitet. Wenn man den Mut hat, Dinge anzupacken und dabei sein Ziel nicht aus den Augen verliert.
Ich freue mich sehr, dich schon sehr bald in Düsseldorf wiederzusehen und dann werden wir auch mehr Zeit zusammen haben.

Versprochen!

Dein Sven


Gedanken zum Thema Freundschaft

“Sei für deine Freunde, ob sie Glück oder Unglück haben, immer derselbe.”

Periander


 

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